Heißes Wochenende

(gk). Eine 4:10-Niederlage mussten die TKM-Damen auf eigenem Platz gegen den TC Bickenbach hinnehmen. Dabei konnten Sarah Becker und Natalie Kohn mit klaren Zwei-Satz-Erfolgen die Partie nach den Einzeln noch ausgeglichen gestalten. Spitzenspielerin Charlotte Kuhn konnte das hohe Niveau ihres ersten Satzes, den sie mit 6:1 gewann, nicht halten und verlor letztlich ebenso klar wie Carina Morgen an Position vier. Ein Unentschieden war dann absolut im Bereich des Möglichen, denn Becker und Kohn zeigten auch als Doppel eine starke Leistung, mussten sich aber im Match-Tiebreak äußerst knapp mit 7:10 geschlagen geben. Das zweite Doppel mit Jil Schaffner und Charlotte Kuhn konnte ebenfalls nicht punkten, und so war die Niederlage besiegelt.

Ins Grübeln darüber, ob sie möglicherweise eine Punkteteilung oder gar einen Sieg verschenkt hätten, kommen die Herren 30 in dieser Saison wohl nicht mehr. Die Gruppenliga ist schlicht eine Klasse zu hoch, was die erneute 0:14-Niederlage, dieses Mal gegen die FTG Frankfurt, deutlich unterstreicht. Ingo Rübenach, Stefan Derenbach, Thorsten Pfannebecker und Marc Bescher in den Einzeln, sowie die Doppel Rübenach/Faltin und Derenbach/Bescher kamen dabei nicht einmal in die Nähe eines Satzgewinns.

Knapp an einem überraschenden Auswärtssieg vorbeigeschrammt sind derweil die Herren 40, die letztlich aber auch mit dem 7:7-Unentschieden beim TC Ober-Roden nicht unzufrieden waren. Markus Liebermann und Schahram Lessani punkteten jeweils mit starken Vorstellungen in den Einzeln, während Spitzenspieler Joachim Schmid weiter auf der Suche nach der Form der letzten Jahre ist: Er unterlag glatt mit 1:6 und 2:6. Gerd Keim hatte das zweifelhafte Vergnügen, am heißesten Tag des Jahres das längste Match des Tages auszutragen. Nachdem er den ersten Satz mit 7:6 für sich entscheiden konnte, musste er letztlich die körperliche Überlegenheit seines Gegners anerkennen und verlor die nächsten beiden Sätze mit 2:6 und 3:6. An der Seite des groß aufspielenden Schahram Lessani hätte Keim dann doch noch zum Gewinner werden können, denn die beiden dominierten ihr Doppel lange Zeit und führten bereits mit 6:1 und 4:2, bevor die Gegner stärker wurden und die eigenen Kräfte nachließen. In einem hochspannenden Match-Tiebreak mussten sie sich am Ende mit 8:10 geschlagen geben. Immerhin zeigten Liebermann/Schmidt im Doppel ihre gewohnte Klasse und sicherten dem TKM souverän das hoch verdiente Unentschieden.

Dass man sich mindestens ein Remis verdient hätte, aber am Ende doch mit leeren Händen dastehen kann, zeigte das Spiel der Herren 70 gegen die SKG Stockstadt, das mit 5:9 verloren ging. Der Schlüssel zum (Miss-) Erfolg der TKM-Oldies lag dabei in den Einzeln von Conrad Hoffmann und Winfried Gischewski, die denkbar unglücklich mit 7:10 beziehungsweise 8:10 jeweils im Match-Tiebreak verloren gingen. Manfred Ey bewies sich indes einmal mehr als Spitzenspieler der Bezirksoberliga und ließ seinem Gegner beim 6:4 und 6:0 keine Chance. Günter Rostek verlor sein Einzel ebenso glatt, sodass alle Hoffnungen auf den Doppeln lagen. Hier erwies sich für Hoffmann/Gischewski jedoch die Kombination aus deprimierenden Einzelniederlagen und großer Hitze als zu große Bürde: Mit 4:6 und 3:6 mussten sie sich geschlagen geben. Für eine Resultatsverbesserung sorgten Manfred Ey und Willi Tron durch einen glatten Zwei-Satz-Erfolg.

In der TKM-Küche duftet es lecker

FREUNDLICHE GASTGEBERIN: Heike Kneißl hat die Bewirtung des TKM-Clubhauses übernommen. (Foto: Gerd Keim)

Heike Kneißl sorgt für neuen Schwung im Vereinsleben

(gk). „Etwas besseres konnte dem TKM nicht passieren“, hieß es neulich anerkennend an der Theke des Clubhauses. Die Rede war von Heike Kneißl, ihres Zeichens seit dem Frühjahr Clubwirtin und eifrig bemüht, das gesellige Vereinsleben wieder neu aufblühen zu lassen. Montags, Dienstags und Donnerstagsabends sowie bei allen Medenspielen sorgt sie dafür, dass es nicht nur auf den Plätzen, sondern auch in der kleinen TKM-Küche ordentlich dampft. Vom Strammen Max über Salate und Pasta bis hin zu leckeren Fleischgerichten gibt es ein kleines, feines Angebot, das durchweg auf positive Resonanz stößt. Heikes Kochkünste erfreuen alle: Die agile Herren-70-Truppe genauso wie die Hobbyteams oder auch die Gastmannschaften in der Medenrunde, die stets voll des Lobes über die Bewirtung wieder nach Hause fahren. Sogar die nicht gerade als Trainingsweltmeister bekannten Herren 30 werden von den verlockenden Düften der diversen Menüs angelockt und sind neuerdings wieder an Donnerstagabenden auf der schönen Anlage am Schwimmbadweg gesichtet worden. Überhaupt entwickelt sich speziell der Donnerstag zu einem echten Vereinsabend. Die Plätze sind meist voll belegt, und das anschließende gesellige Beisammensein geht auch schon mal bis nach Mitternacht. Hinter der Theke sind Heike und Sigrid dabei stets Garanten für flotte Sprüche und gute Stimmung. So freut man sich im Verein nicht nur über leckeres Essen, sondern generell darüber, dass im Clubhaus wieder was los und man nach dem Match noch bei dem ein oder anderen Getränk gemütlich plaudern kann.

Fragt man Heike, warum sie dem TKM so viel von ihrer Zeit (die sie als selbstständige Geschäftsfrau eigentlich nicht hat) opfert, meint sie lächelnd: „Ich bin halt ein Vereinsmeier“ und fügt an, wie gut ihr die Gemeinschaft hier gefällt. Schließlich schwingt sie ja auch selbst in der Hobbyrunde das Racket und gehört dem Tennisklub nun schon fast ein Jahrzehnt lang an. Und deshalb weiß sie auch nur zu gut, dass Geselligkeit und eine gute Bewirtung lebenswichtig für einen kleinen Verein sind.

Für die restliche Medenrunde bittet Heike alle Mannschaften, rechtzeitig an ihre Bestellungen zu denken. Für Anregungen und Wünsche ist sie jederzeit offen. Telefon: 0170-7664442.