Vorschau Medenrunde

(gk). Mit fünf Teams startet der Tennisklub Mörfelden in die nun beginnende Medenrunde. Ein Rollentausch steht dabei für die Damen ins Haus: Eilten Charlotte Kuhn, Sarah Becker, Natalie Kohn, Jil Schaffner und Carina Morgen als souveräne Aufsteiger in der letzten Saison noch von Sieg zu Sieg, so heißt ihr Ziel in der Bezirksklasse nun ganz klar Klassenerhalt. Doch auch wenn Mannschaftsführerin Sarah Becker sich mit ihrer Prognose bescheiden gibt, so ist dem jungen und dynamischen Team in der neuen Spielklasse ebenfalls eine gute Rolle und durchaus mehr als nur ein Nicht-Abstiegsplatz zuzutrauen.

Den Klassenerhalt haben sich auch die Herren 30 auf die Fahne geschrieben, die damit als überraschender Aufsteiger in die Gruppenliga vor einer sehr schweren Aufgabe stehen. Sollten Ingo Rübenach, Stefan Derenbach, Thorsten Pfannebecker, Frank Faltin, Thomas Müller und Marc Bescher es allerdings schaffen, ihr Trainingspensum in etwa auf die Höhe ihres geselligen Engagements zu schrauben, könnte die eine oder andere Überraschung drin sein, denn das spielerische Potential für die Gruppenliga haben die Jungs allemal.

Etwas mehr Biss würde man auch den Herren 40 wünschen, die in der Bezirksoberliga in den letzten Jahren stets heiße Aufstiegskandidaten waren, sich letztlich aber mit Vizemeistertiteln zufrieden gaben. Dem Team wird es auf jeden Fall äußerst schwerfallen, die schöpferische Pause von Kapitän Gerd Meffert zu verkraften, der seine Kräfte momentan auf den Tischtennissport konzentriert. Wenn Joachim Schmid, Markus Liebermann, Gerd Keim und Schahram Lessani frei von Verletzungen bleiben, ist einer der vorderen Tabellenplätze aber dennoch als realistisch anzusehen.

Eine dichtere Personaldecke haben da die Herren 50 mit Gerold Weil, Werner Gernandt, Werner Fischer, Klaus Becker, Josef Schnapper, Mohamed Soliman, Volker Strecker, Frank Müller, Rainer Lucht, Günter Döll, Dieter Pfannebecker, Walter Angerer und Thomas Otterbein. Als Aufsteiger in die Bezirksoberliga kann das Ziel der Mannschaft nur der Klassenerhalt sein, was nach Aussage von Mannschaftsführer Volker Strecker schon schwer genug sein wird. Zumal man vor zwei Jahren schon einmal in dieser Klasse spielte und damals sofort wieder abstieg.

Einen schweren Stand werden auch die Herren 70 in der Bezirksoberliga I haben. Nachdem sie im letzten Jahr mit großer Begeisterung in der ältesten Gruppe im Bezirk Darmstadt am Start waren und die Medenrunde erfolgreich abschließen konnten, sieht es laut Kapitän Manfred Ey nun nicht sehr rosig aus. Der Stammtruppe, zu der neben Ey aktuell Conrad Hoffmann und Winfried Gischewski zählen, fehlen im Vergleich zur Vorsaison zwei wichtige Spieler, sodass man auf die Unterstützung der Routiniers Wenzel Dörfler, Kurt Benninghoven, Wilfried Bürkle, Willi Tron und Friedrich Schneider setzt, um den TKM erneut würdig vertreten zu können.